| Keitai Compare! |
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Mobiltelefon in Japan - keine ganz einfache Sache. - Stand 03/2002 |
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| Wie viele von Euch ja
sicher wissen, ist mein Hobby die Telekommunikation. Hier in Japan hat ja sowieso fast jeder
und jede ein silbrig glitzerndes Handy, was mich spontan begeistert hat. Da in Japan
bekanntlich alles sehr teuer ist, habe ich mir die Mühe gemacht und die Preise aller Anbieter
möglichst vollständig erfasst und verglichen, damit man wenigstens beim Handykauf die
Ausgaben sinnvoll steuern kann.
Nach langen Studien der Kataloge (meistens nur auf Japanisch) habe ich alle verständlichen Tarife in einer Excel Datei zusammengefasst. Mit Keitai Compare! sollte die Entscheidung für ein Keitai ein wenig erleichtert werden und in rationale Bahnen gelenkt werden. Berücksichtigt habe ich NTT DoCoMo, J-Phone, AU, Tu-Ka, H", NTT PHS und Astel. Keitai Compare! enthält auch gleich die Möglichkeit, die Monatlichen Gebühren zu berechnen. Dazu muss man einfach in der Input-Tabelle sein voraussichtlichen Gewohnheiten eingeben. In der Output-Tabelle kann man dann die Berechnung und die Ergebnisse betrachten. Leider konnte ich noch nicht alle Informationen vollständig zusammentragen. Dies liegt zum einen an der Sprache, zum anderen scheinen die Kataloge nicht alle Informationen herzugeben. Alle noch benötigten Felder sind in der Output-Tabelle grau markiert - besonders die Gesprächsgebühren von NTT PHS und Astel liegen noch im dunkeln. Wer Informationen darüber hat, möge diese bitte umgehend per Email an mich weiterleiten.
Grundsätzlich gibt es drei verschiedene technische Systeme:
Nachdem wir einige Beispielrechnungen gemacht haben, sei hier für Nicht-Excel-Begeisterte das Ergebnis schon vorweggenommen. Fast immer ist H" am günstigsten. Dort gibt es einen Tarif mit 3000 Yen monatlich (inkl. 1200 Yen Gesprächsguthaben) und einen grösseren Tarif für 5000 Yen/Monat (inkl. 3000 Yen Gesprächsguthaben). Die Gesprächsminute ins Festnetz kostet 12 Yen bzw. 9 Yen, was mit Abstand am günstigsten ist. Wer allerdings auf I-mode und ein englisches Handy und eine englische Bedienungsanleitung nicht verzichten will, dem sei NTT DoCoMo empfohlen, die - zwar mit sehr grossem Abstand - am zweitbilligsten sind. Mit etwas Geduld kommt man aber auch mit einem japanischen Handy zurecht.
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